Konzerte in der Kongresshalle | MUZ - Musikzentrale Nürnberg
  • Bild Kongresshalle Nürnberg

    Segment#1 der Kongresshalle

    Programm 2024 - Konzerte in der Kongresshalle in Nürnberg

27. Mai 2024

Segment#1 der Kongresshalle: Programm 2024

Der Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg präsentiert im Segment#1 der Kongresshalle auch 2024 ein vielschichtiges Kunstund Kulturprogramm. Im Arkadengeschoss finden Theaterund Tanzaufführungen, Konzerte, Ausstellungen, Kunstinstallationen und Performances statt. Die provisorisch zu Veranstaltungsräumen umgestalteten Flächen im Segment#1 zeigen exemplarisch schon heute die Potenziale, die mit den geplanten Ermöglichungsräumen für Kunst und Kultur in der Kongresshalle entstehen.

Der in den letzten Jahren weitgehend leerstehende Rohbau auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände wird dauerhaft für eine Kunstund Kulturnutzung erschlossen. Die Ermöglichungsräume als zentrale Komponente dieser Erschließungsmaßnahme umfassen über 7 000 Quadratmeter, die freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten für Produktion und Präsentation nutzen können. Die enge Verzahnung mit der neuen Spielstätte des Staatstheaters Nürnberg schafft dabei einen Rahmen für kreativen Austausch. Die Sparten Musiktheater, Ballett und Konzert des Staatstheaters Nürnberg werden in der Kongresshalle proben und auftreten, während das Opernhaus am RichardWagnerPlatz saniert und erweitert wird.

„Schon im letzten Jahr konnten wir über 10 000 Besucherinnen und Besuchern die einzigartigen Nutzungsperspektiven der Kongresshalle als Ort von Kunst und Kultur näherbringen. Umso mehr freue ich mich, dass 2024 neben Arbeiten regional und national aktiver Kunstschaffender zudem Positionen im internationalen Kontext gezeigt werden können“, erklärt Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner. „Die dauerhafte Öffnung der Kongresshalle für Künstlerinnen und Künstler sowie ein breites Publikum ist dabei unser Anliegen.“

Das Programm 2024 im Segment#1 der Kongresshalle

Donnerstag, 30. Mai, 18.30 Uhr

  • Dbü – Wettbewerb Studierender der deutschen Musikhochschulen

Den Auftakt des diesjährigen Programms im Segment#1 bildet das Konzert „PostBodies {corporeal.code}“ vom Ensemble „chaos | cadence and friends“ im Rahmen des Dbü Wettbewerbs am 30. Mai um 18.30 Uhr. Das Konzert stellt sich Fragen nach der Zukunft des Körpers, dem Verhältnis zwischen Mensch und Technik und den verschwimmenden Grenzen zwischen „Analogem“ und „Digitalem“ in der Ära von Smartphones, Smartwatches und VRBrillen.

Beim Auftritt des Ensembles „chaos | cadence and friends“ schwingen Klarinettenklänge mit digitalen Klängen zusammen, ein autonomer PercussionRoboter improvisiert, Bewegungen werden zu Tönen, Synthesizer und EBass stimmen ein Duett an. Das Publikum ist eingeladen, einen Reflexionsraum zu betreten, in dem das Körperliche und das Digitale aufeinandertreffen.

Freitag, 14. Juni, bis Sonntag, 16. Juni

  • Import/Export: Erinnern – ein Wochenende über Dinge, die nicht passiert sind

Der Geschäftsbereich Kultur veranstaltet gemeinsam mit dem Staatstheater Nürnberg ein Wochenende rund um das Thema Erinnern im Segment#1 – unter anderem kuratiert von Schriftsteller Max Czollek. Das Publikum ist eingeladen, sich bei Theateraufführungen, Installationen und Diskussionen auf die Suche nach einer postdokumentarischen Erinnerung zu begeben. Nach einer Form des Erinnerns, die auch von den Dingen erzählt, die nicht passiert sind – die aber hätten passieren sollen. Darüber, was diese Dinge für die Opfer der Gewalt bedeuteten. Von ihrer Wut, ihrer Trauer und der Abwesenheit derjenigen, die es nicht geschafft haben. Und natürlich auch von der Frage, was das mit uns heute macht.

Samstag, 22. Juni, Vorstellungen um 18 und 19 Uhr

  • Eine getanzte Begehung (und Begegnung) – Jugendtanzensemble

Die Tänzerinnen des Jugendtanzensembles – Kulturpreisträgerinnen der Stadt 2021 – machen ihre Gedanken, Wünsche und Forderungen in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durch den Tanz an diesem geschichtsträchtigen Ort sichtbar und erfahrbar. Das Publikum hat die Möglichkeit, das Segment #1 zu begehen, sich und den Tänzerinnen zu begegnen und verschiedene Eindrücke zu sammeln. Die Performance beginnt jeweils um 18 und 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung per EMail an infojugendtanzensemble.LÖSCHEN.de mit Zeitangabe (18 Uhr oder 19 Uhr) gebeten.

Freitag, 5. Juli, bis Sonntag, 21. Juli

  • Der Deutsche Pavillon der „La Biennale di Venezia“

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Deutschen Pavillon der „Biennale di Venezia“ werden Künstlerinnen und Künstler des Deutschen Pavillons ihre Arbeiten unter dem Titel „Thresholds“ in unterschiedlichen Formaten in der Nürnberger Kongresshalle zur Diskussion stellen. In Nürnberg wie auch im Deutschen Pavillon auf dem BiennaleAreal in Venedig steht die Frage nach dem Umgang mit den baulichen Signaturen des Nationalsozialismus zur Debatte; hier wie dort werden aktuell aus künstlerischer Perspektive Fragen der Erinnerungskultur verhandelt. Die im Zuge von Nürnbergs Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ entstandene Klangerkundung „Sometimes you just have to give it your attention“, initiiert durch den vormaligen Professor an der Akademie der Bildendenden Künste Nürnberg, Jan St. Werner, und Michael Akstaller, beschäftigt sich mit Fragen zu der Ideologie des Nationalsozialismus und deren Manifestation in den Architekturen des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Die Künstlerin Maria Eichhorn stellte 2022 auf der 59. Biennale die Installation „Relocation a Structure“ vor, eine Auseinandersetzung mit der Architektur des Deutschen Pavillons in den berühmten Giardini, den BiennaleGärten. In der Nürnberger Kongresshalle soll Eichhorns Arbeit „Erinnerung durch Dekonstruktion“ als kritische Form der Auseinandersetzung mit nationalsozialistischen Architekturen nun ebenfalls präsent sein.

Freitag, 13. September

  • Save the Date: Stahltier von Albert Ostermaier – eine szenische Lesung mit John Malkovich und Veronica Ferres

Mittwoch, 18. September, bis Sonntag, 21. September

  • Popkulturelle Formate der Musikzentrale Nürnberg

Das Segment#1 wird im September zur Konzert und Begegnungsstätte. Konzerte unterschiedlichster Künstlerinnen und Künstler aus dem lokalen und internationalen Kontext zeigen ein breites Spektrum der Möglichkeiten, die der Raum für popkulturelle Formate bietet. Nürnbergerinnen und Nürnberger können bislang unbetretene Orte ihrer Stadt kennenlernen; junge Musikerinnen und Musiker finden ungewohnte Räume zur Darbietung ihrer Kunst.

Ausblick auf weitere Veranstaltungen

Voraussichtlich im Oktober 2024 wird der fotoszene nürnberg e. V. gemeinsam mit internationalen zeitgenössischen Positionen der Fotografie eine Ausstellung im Segment#1 zeigen.

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