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A Prouder Grief

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    A Prouder Grief

30. Mai 2018

A Prouder Grief

Acht Tage und acht Bandspuren brauchte es, um das unbändige Erstlingswerk von A Prouder Grief, den „Helian“, einzufangen. Und die Scheune eines Einödhofs in der tiefen Oberpfalz, verwunschen im Wald gelegen. Im güldenen Kahn geht die Reise für das maskierte Kollektiv jetzt weiter! Auf dem neuen Album „A Golden Boat“ führt die inzwischen im Quartett agierende Band ihren kraftvoll melancholischen Sound fort. Los geht’s im 7/8-Rhythmus und enden wird es mit 13/8. Dazwischen gibt es eine fein abgestimmte Mixtur zwischen krautigem Krawall und elegischer Träumerei. „A golden boat“ ist nicht nur ein überaus gelungener Nachfolger des hochgelobten Debütalbums, sondern auch eine stimmige Weiterentwicklung in filigranere Gefilde. Auf zum Tanz!

Psychedelic Rock, Krautrock, Desert Rock, Punk Rock, Noise Rock, Jazz, Experimental Rock, Post Rock, Klassik: all das scheinen Bezugspunkte für A Prouder Grief zu sein. Genreübergreifende und nachhaltig musi-ziert das Quartett auf zwei Gitarren, Wurlitzer, Bass und Drums, hin und wieder unterstützt von einer singenden Violine.

A Prouder Grief bedienen sich einer Reihe lebhafter musikalischer Ideen, unauffällig aufwändiger Klänge und fröhlicher stilistischer Verbeugungen. Dabei bleiben sie jedoch fundamental ihrem facettenreichen Groove, der von 7/8 bis 13/8 reicht, verhaftet. Eine überaus faszinierende Verbindung von Rastlosigkeit und Erfindungsreichtum. Einer offensichtlichen Hommage oder Retro-Tendenz entziehen sie sich elegant. Die Musik von A Prouder Grief begeht auf „A Golden Boat“ abermals ihren ganz eigenen Pfad.

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