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Rückblick: Das war der 2. GoHo Streetart Weekender

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23. November 2017

Rückblick: Das war der 2. GoHo Streetart Weekender

500 Quadratmeter (Lein)Wand mitten in Gostenhof - Beim zweiten Streetart Weekender gestalteten mehr als 25 regionale Künstler_innen 9 Wandflächen in Gostenhof.

Gostenhof - es riecht nach Sprühfarbe, überall stehen und sitzen Menschen. Einige bemalen große Wände, viele schauen ihnen dabei zu. Vier Baugerüste, zwei Hebebühnen, eine davon fährt immer wieder schwindelerregend hoch: der zweite Streetart Weekender der freien Initiative Nurban Art ist in vollem Gange. Dazu spielt ein gut gelaunter DJ Hip Hop-Musik, Kinder und Jugendliche arbeiten konzentriert an ihren selbst entworfenen Motiven. Die Sonne kann sich bei 22 Grad Celsius nicht ganz zwischen Spätsommer und Frühherbst entscheiden. Das Laub schimmert warm-goldgelb. Es duftet nach… Sprühfarbe!

Am Wochenende um den 14. Oktober waren am Gelände der Musikzentrale und des Kinder- und Jugendhauses Gost mehr als 25 regionale Streetart-Künstlerinnen und Künstler zugange. Das Ziel: 500qm Wandflächen künstlerisch gestalten. „Unglaublich, dass die Resonanz so hoch war. Alle waren auf Anhieb dabei, als wir zum zweiten Streetart Weekender nach Gostenhof eingeladen haben“, sagt Julian Vogel, einer der beiden künstlerischen Leiter des Projektes. Zusammen mit Carlos Lorente hat er die vielen Sprayerinnen und Sprayer zusammengetrommelt. „Dass eine Stadt wie Nürnberg so viele inspirierende Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich der Streetart beheimatet, hat mich ein weiteres Mal total positiv überrascht. Hier gibt es ein kreatives Potential, das noch viel mehr Aufmerksamkeit verdienen würde“, so Eva Bär, Geschäftsführerin der Musikzentrale, Stadträtin und Mitbegründerin der Initiative Nurban Art.

Die Künstlerinnen und Künstler waren allesamt ohne Entlohnung am Werk. Die gemeinschaftliche Aktion, die Sache an sich, stand dabei im Vordergrund. Dabei spielte die Einbindung von rund 200 Kindern und Jugendlichen aus Gostenhof und angrenzenden Stadtteilen eine wichtige Rolle. In verschiedenen Workshops konnten sie selbstaktiv die zentralen Techniken der Streetart erlernen und gleich vor Ort umsetzen. “Unser Konzept ist voll aufgegangen. Die Verschränkung von so vielen tollen, engagierten Artists, der jungen Menschen und der Nachbarschaft im Stadtteil, die auch Wände zur Verfügung stellten, ist äußerst gelungen. So wird Jugendkultur sichtbar und bringt für alle Beteiligten einen Mehrwert. Es kommen auch nach dem Streetart Weekender immer wieder interessierte Leute vorbei, um sich vor ein Wandbild zu stellen und sich gegenseitig zu fotografieren, alle sind wirklich begeistert über diese nachhaltige Aktion“, erklärt Daniela Altomari-Kern, Leiterin des Kinder- und Jugendhauses Gost.

Unterstützt wurde das Projekt von den Firmen Mateco, Busch & Brunner, Molotow sowie der Brochier Stiftung. Der Service Öffentlicher Raum (SÖR) der Stadt Nürnberg hat einen Bauwagen bereitgestellt, der besprüht wurde und zukünftig am Gelände der neuen Kindertagesstätte am Kinder- und Jugendhaus Red Box in Herpersdorf stehen wird. Mit im Boot waren außerdem die Stadtteilkoordination, das Stadtmagazin Curt sowie der Radiosender egoFM. Die Ergebnisse des Streetart Weekenders können ab sofort am Gelände der Musikzentrale und des Kinder- und Jugendhauses Gost (Fürther Straße 63 oder Eberhardshofstraße 10a) bewundert werden.  

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Acops, Aloe, Alois, Björn Rogatti, Cane & Venom, Carlos Lorente, Cris Krieger, Crow, Cubr 11, Felix Pensel, Fiend, Fokus, Guy Palumbo, Haks One, Hannah Rabenstein, Highner, Jobot, Johannes Stahl, Julian Vogel, KL52, Patience Trust, Rubinstein 74, Sina, Sonnengurus, Sumo, Talin Torpedo, Zolart.

Fotos Streetart Weekender #2 (c) Frank Schuh. Bildergalerie Streetart Weekender #2

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