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Schleuse

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17. Oktober 2016

Schleuse

Auf dem Land aufzuwachsen bedeutet, viel Zeit für sich zu haben. Zeit, in ruhigen Zimmern laute Musik zu hören und in schiefstehenden Werkstätten an schrägen Liedern zu basteln. So geschehen im letzten Jahrzehnt in einem Kaff am Rand der Fränkischen Schweiz. Gleichgesinnte finden sich, die Zimmer werden zu Proberäumen, die Schleuse erhebt sich.Jahre später haben sich die Experimente verdichtet, in ihrem Nürnberger Gewächshaus zieht sich die Schleuse ein kleines Orchester. Gitarren, Banjo, Cello, Kontrabass, Akkordeon und Schlagzeug, die Bestbesetzung! Jetzt fahren die also los (Strohhut, Grashalm im Mundwinkel, Traktor) und tragen ihr schickes Songwriting in die Welt hinaus. Da sind Geschichten über Papierflieger, Wind- und Weltmaschinen, Gottesteilchen, Räuberchöre, kurzum: ein Convenience Shop der Zartheit, ein Monokel im Champagnerglas.

Fünf Typen versprechen nicht weniger als einen Abend voller hüttenwarmer Märchen aus Holz und Honig, Schnee und gefrorenem Wald. Drones for your Bones, Knochen Zunge Eifer Hand! Wer nicht weiß, was das bedeutet, darf mal vorbeischaun im paradiesischen Schleusegarten an der Wasserstraße, wo der Frachtkahn lacht. Da weiß es auch keiner, aber soviel ist sicher: Die Schleuse ist in Geberlaune, ihre Tore stehen weit offen.

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