Bands
COLON

  • COLON

    COLON

12. Oktober 2016

COLON

Die Musik, die das Quartett aus den Boxen bringt, ist nicht nur laut und schnell, sondern auch voller Einfühlungsvermögen, sozialer Kritik und kindlicher Spielerei. Im Endeffekt hört man eine Mischung aus Punk, Rock und Pop-Punk, die durch eingehende Gitarrenriffs, treibende Drumfills und vor allem ihren zweistimmigen Gesang ins Ohr geht und im Kopf bleibt. Nach zahlreichen Auftritten in Nürnberg und Umgebung, haben sich die 4 Jungs, die seit August 2008 in dieser Besetzung gemeinsam auf der Bühne stehen, regional einen Namen gemacht. Im März 2009 gewannen sie die 1. Runde der NN-Rockbühne und haben somit sehr gute Chancen auf das Finale im Hirsch.

In die Namensfindung haben sie nicht all zu viel Zeit investiert. Kurzer Hand wurde das einzig gewusste Wort bei der Englisch Abfrage am Vormittag in der Schule als Bandname benutzt. Wohlwissend und belustigt von der Mehrdeutigkeit des Namens (Doppelpunkt, Darm und umgangssprachliches Schimpfwort in den USA).

Der Frontmann der Band, Fabian Saam (19 - Schüler), verdient sich mit seiner energiegeladenen Bühnenperformance ein goldenes Handtuch, während er souverän die Drahtseile seines Basses und seine Stimmbänder schwingen lässt. Hinter seiner Schießbude verschanzt sich Yannik Exler (18 - Schüler). Er arbeitet nebenbei in einem Sägewerk, denn nur so kann er die Unmengen an Sticks finanzieren, die er während Proben und Auftritten zur Hölle schickt. Der Mann an der Gitarre, Felix Bernreuther (19 - Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) - das Urgestein, früher böser Punker, heute Elektrofachmann. Er schafft es immer wieder mit einfallsreichen Sprüchen das Publikum an sich zu reißen und sichert sich bei jeder Zuschauerin einen Platz in ihrem Herzen. Ralf Bäcker (21- Zukünftiger Polizist), der Vierte im Bunde, rundet mit seiner Stimme die Combo ab, während er zusätzlich die Gitarre foltert. Sein Humor scheint von außerhalb unseres Universums zu kommen, allerdings gibt er auf der Bühne immer 100 % und versetzt nicht nur das Publikum sondern auch sich selbst in ständige Bewegung. 

Menu