„Die Nacht ruft laut, doch nicht nach mir.“ Das Paradoxe des Menschseins, das Zwielicht einer modernen Gesellschaft, die unbegreiflich schönen wie abgrundtief schlechten Dinge im Leben sind Themen, die die Band „49Grad“ verarbeitet.
Verpackt in einem Songwriting, bei dem vertrackter Alternative-Rock und eingängige Riffs sich die Zigarette danach reichen, bringen die drei Jungs eine unaufhörliche Energie auf die Bühne, die einfach ansteckt. Die subjektive Wahrnehmung textlich und musikalisch ins Gesicht, auch wenn‘s manchmal weh tut. „Gefühlvoll auf die Fresse“, wurde mal gesagt.
49Grad erfinden das Rad nicht neu, um etwas bleibendes ins Rollen zu bringen. Alternative-Rock und deutsche Lyrics mit dezenten Progessive-Rock-Riffs – alles ein bisschen wie damals, aber bleibend.

