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Gold Rushians

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    Gold Rushians

13. Dezember 2016

Gold Rushians

Das Kreischen einer übersteuerten Gitarre beendet das Warten in der Dunkelheit. Die Gold Rushians servieren als Nürnberger Quintett Folk-Punk-Songs mit einer ordentlichen Portion Lofinesse.

Als Solokünstler gestartet veröffentlichte Benjamin Nossen als TJIAN bereits 2006 viele kleine Songspielereien zwischen Folk und Electro auf dem von Gisbert zu Knyphausen und Philipp Heintze gegründeten Lable Omaha-Records. Mit SCHIMMY YAW - Mastermind und Schulfreund Dominik Wehren wurden die GOLD RUSHIANS 2015 für das Weinturm Open Air ins Leben gerufen. Seitdem sind Schlagzeuger Flo Weber (Coma Swing, Jesse James and the Blue flames, ill twin), Gitarrist Boaz Pinto (Boogeyman) und Bassist Sebastian Wittassek (Ill twin) mit an Bord. Thees Uhlmann beschrieb das Ganze als eine B – Seite von Beck, auf der Adam Green Lou Reed Songs singt.

Im Frühjahr 2016 begab man sich in einen alten Brauereitrakt, um 10 Songs zwischen Americana, experimentellem Kraut Folk und Beach Noise Hippie Wahnsinn auf Band zu bannen. So entstand mit „Alhambra“ ein Album zwischen der ländlichen Idylle der andalusischen Sierra Nevada und dem urbanen Treiben Barcelonas. Mitreißende Stücke wie „olives without hearts“ oder das flockige „two ice cubes“ beginnen als Singalongs, um sich am Ende in einem Strom aus Spielfreude und Größenwahn zu entladen. Laut und hektisch wird es beim Rockabilly Höllenritt „Falckenstein in hippy dreams“ und dem countryeskem „we´re still on the run“. Beide Songs würden ebenso gut auf den Soundtrack eines Indie – Roadmovies aus den 70ern passen.

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