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Jeden ersten Dienstag im Monat von 18 bis 20 Uhr auf der Frequenz 106.5 MHz (Nürnberg) oder 106.2 MHz (Erlangen) bei afk max.



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Bardentreffen, MUZ-Bühne ...

Die Musikzentrale Nürnberg e.V. bietet seit über 25 Jahren Dienstleistungen im Bereich Musik und fungiert als Szenenetzwerk für Musikschaffende und Musikinteressierte in der Metropolregion. Das lang- und mittelfristige Ziel der Musikzentrale ist es, gemeinsam mit den Zuständigen aus den Bereichen Jugend, Kultur und Wirtschaft, eine funktionierende Förderstruktur für populäre Musik und deren Akteure aufzubauen und zu etablieren.

Zu den Angeboten der Musikzentrale zählen Beratung und Vernetzung, Kooperationen mit regionalen Veranstaltern und Openairs, Fortbildungen und Workshops, Bandbus-Service, PA-Verleih, Proberäume, Tonstudio, sowie ein Liveclub (MUZclub). Auch dieses Jahr präsentiert die Musikzentrale im Rahmen des Bardentreffens auf der MUZ Bühne am Lorenzer Platz einen Ausschnitt der lokalen Bandszene. Insgesamt treten fünf Bands unterschiedlichster Stilrichtungen aus dem Großraum Nürnberg auf. Zusätzlich wird erstmalig vier Singer/Songwritern die Möglichkeit gegeben sich zu präsentieren.

Das diesjährige Line-Up setzt sich wie folgt zusammen:

  • Super Dance Orchestra

Fünf Mann hoch ist die Truppe, die mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Digital-Synthies und Mikrophonen einen von Elektrobeats gepeitschten Sound produziert, der das Publikum förmlich auf die Tanzfläche treibt. Ob man diesen Sound Elektro, Indie, Rock oder Pop nennt, ist Andreas Frank, Alexander Schmidt, Jonas Mader, Mark Dörner und Matthias Siegmayer ziemlich egal. Hauptsache, er sorgt für gute Stimmung. www.myspace.com/superdanceorchestra


  • Fred Newman

Bei den Songs von Fred Newman muss das Publikum auf alles gefasst sein. Die von Bands wie Radiohead, Coldplay und Depeche Mode beeinflussten Eigenkompositionen des Sängers und Songwriters nehmen immer wieder überraschende Wendungen. Unerwartet schwanken sie zwischen Melancholie und heftigen Gefühlsausbrüchen. Das geht unter die Haut, berührt und bewegt – das Herz, aber auch die Beine. www.fred-newman.com


  • The Apocalyptic Troubadour

Der Apocalyptic Troubadour ist seine eigene Band. Uli Tsitsos, das Multitalent hinter dem Namen, singt, spielt Gitarre, Harfe und Bass, nicht zu vergessen Mandoline, Bouzouki, Banjo und Mundharmonika, Klavier, Keyboards und Percussions. www.myspace.com/apocalyptictroubadour


  • Schimmy Yaw

Der Fürther Dominik Wehren vereint hinter seinem klangvollen Künstlernamen Schimmy Yaw verrückte Beats, Drum-Samples und Singer-Songwriter-Melodien zwischen Indie und Elektronik. Das ganze nennt sich Indietronik und ist der angesagte Klang dieses Jahrtausends. www.myspace.com/schimmyyaw


  • Point

Dieser Liedermacher weiß, wo’s lang geht. Point folgt einfach seinen eigenen Vorstellungen und Idealen. Er übt Gesellschaftskritik und erkundet ein Leben, das nicht vom Streben nach Effektivität und Anpassung geprägt ist. Was auch seine Tücken hat. Neben poetischen Liebesliedern sind von Point deshalb auch Songs voller Ironie zu erwarten, die von den Widersprüchlichkeiten eines alternativen Lebensentwurfs berichten. www.myspace.com/zimtlieder


  • Paper Industry

Das Debüt-Album des Singer-Songwriter-Projekts Paper Industry ist leider noch nicht veröffentlich. Es liegt, so ist zu hören, seit Jahren in einer verklemmten Schublade. Gut, dass der Musiker, der dahinter steckt, hin und wieder das Wohnzimmer verlässt und seinen hausgemachten Folk auf die Bühne bringt. Fast alles bei der Ein-Mann-Band passiert zufällig, sitzt etwas schief und krumm. Kleine Songskizzen werden in Diktiergeräte schraffiert, im Hintergrund bilden Traktoren und Laubsauger die Drohkulisse. Die großen Themen in den dahingeschrammelten Akustik-Stücken sind: verrostete Liebe, betrogene Verehrer, dahinsiechende Kleinstädte, Angst, Panik und ein paar popkulturelle Querverweise auf Patty Hearst und die Magnetic Fields. www.myspace.com/thepaperindustry


  • Three4hundred

And the winner is: Three4hundred. Diese Nürnberger Band wollte die Mehrheit der Teilnehmer beim „Sparda-Band-Voting“ der Musikzentrale auf der MUZ-Bühne beim Bardentreffen sehen. Mit 57,3 Prozent der Stimmen hat sie sich ganz eindeutig gegenüber den anderen vier Bands durchgesetzt, die mit im Rennen waren. Denn der gitarren-getriebene Pop-Rock mit den Indie- und Funkeinflüssen geht nicht nur schnell ins Ohr, sondern auch in die Beine. Selbst ausgesprochenen Tanzmuffeln fällt es bei dieser Band schwer, sich nicht zu bewegen. www.myspace.com/three4hundred


  • Starpost

Starpost ist eine Band, deren Popmusik nicht zuletzt von der unterschiedlichen Herkunft und musikalischen Prägung ihrer Mitglieder lebt. Sie kommen aus Georgien, Venezuela, Kasachstan und Deutschland. Gefunden haben sie sich in Nürnberg. Seit 2008 führen sie ihre Zuhörer in eine Welt sanfter Rhodes-Piano-Klänge, kraftvoller Gitarren- und Synthesizersounds und abwechslungsreicher Rhythmen, die mühelos Bewegung ins Publikum bringen. www.starpost-music.eu


  • Megaphon

Das junge 7-köpfige Nürnberger Musikerkollektiv hat sich in erster Linie dem Groove verschrieben und bedient sich deshalb jeden Stils, der dem Publikum Beine macht. Reggae, HipHop, Dancehall, Latin oder Rock – in ihrem Konzept, das die Bandmitglieder „Urban Life Beats“ nennen, ist alles ist erlaubt. Da ist Platz für launige Partysongs, aber auch Kritik an „Politricksern“ und Gangsta-Rappern. Die Musiker singen sich von Herzen, was ihnen auf demselben liegt – frech, frei und auf Deutsch: „Damit’s auch wirklich ankommt“. Das tut es. www.myspace.com/megaphonmusic


Bardentreffen Nürnberg 2010
Freitag, 30. Juli, 19 Uhr bis Sonntag, 1. August 2010, 23 Uhr
www.bardentreffen.de