Kopfkino (CD Review)
Erscheinugsdatum: 01.08.2007
Stuart Sutcliffe war ein Künstler und ein Freund von John Lennon. Bassspielen konnte er nicht aber er versuchte es zumindest und spielte eine Zeit lang bei den "Beatals", aus denen kurz darauf die "Silver Belatles" und dann die „Beatles“ wurden. Sutcliffe hatte den Bass zu diesem Zeitpunkt längst an den Nagel gehängt und starb 1962.
Exakt 40 Jahre später kramen ein paar Nürnberger Musikfreaks den Namen Sutcliffe wieder aus und benennen Ihre Band so. Das war 2002, vier Jahre später lief plötzlich der Song „N.M.2.L“ als Untermalung eines Werbespots von Mister & Jeans bei allen FCN-Heimspielen. Höchste Eisenbahn für ein paar Lieder für die Allgemeinheit. Der nun vorliegende erste Silberling der Band, "Kopfkino", ist erstaunlich und das aus mehreren Gründen: Zum ersten handelt es sich bei den sechs Songs um Instrumentaltracks und das ohne auch nur eine Sekunde Langeweile. Die Arrangements sind klug und abwechslungsreich, die fünfköpfige Band beweist einiges an Können. Zum zweiten schweben einem bei Hören durchaus Schlagwörter wie Tarantino, kaputter 60s-Beat oder Desert Rock durch die Sinne. Aber - und das zum dritten - Sutcliffe machen ihr eigenes Ding. Und das gefällt mir. Hinzu kommt, das die Recording-Qualität - aufgenommen wurde im „Pegelclub“ Weißenburg - eine wirklich gute ist und man sich im Mixing- und Masteringbereich ausreichend Zeit genommen hat, um das Werk zu schleifen und mit manchmal richtig trickreichen Ecken und Kanten zu versehen. Da darf man auf den ersten richtigen Longplayer gespannt sein und der kommt hoffentlich bald!
Homepage:
www.sutcliffe.de
www.myspace.com/sutcliffekopfkino
Quelle: David Lodhi






