SUNDAY? It's What You Make It! - Festival
präsentiert von ZÜNDFUNK, Bayern2, Plärrer Stadtmagazin, rote raupe, gaesteliste.de, myspace.com
mit freundlicher Unterstützung von glore - globally responsible fashion / fritz kola / muskat bio food & naturkost café /
Wir präsentieren unser erstes UMSONST & DRAUSSEN INDIE-FESTIVAL.
Drei Bands: Island, USA und England.
Moderation: Noe Noack (Zündfunk)
EIGHT LEGS
WHY?
OLAFUR ARNALDS
Ein Tag in unserem Garten mit Bio-Food, diversen Ständen & großartiger Musik...
Das Dj Team von Robocop Kraus sorgt für vergnügliche Pausenbeschallung.
tätertäää, hier kommt unser internationales super Line Up:
Why?
„Alopecia“ nennt sich das fantastische dritte Album von Why?, dem psychedelischen, Folk-Pop-Kollektiv aus Oakland, Kalifornien. Mastermind Yoni Wolf - seines Zeichens Mitbegründer des experimentellen Labelkollektivs Anticon und Mitglied von cLOUDDEAD - und seine Bandkollegen stellen die bis dato kritischste und zugleich schlüssigste Veröffentlichung vor. „Alopecia“ ist eine Sammlung harter Reime, die Yoni Wolf mit einem unbeugsamen Lächeln vorträgt: kleine, wirklich eigensinnige Weisheiten über die Höhen und Tiefen des Alltags, von der Band in die dazu passende versponnene, dunkle und expressive Musik gebracht. Für die Aufnahmen hat sich das Trio mit Andrew Broder und Mark Erickson von den Art-Rock-Pionieren Fog zwei weitere Mitstreiter ins Boot geholt. Von hymnischen Single-Track „The Hollows“ bis zum trockenen Rapsong „By Torpedo or Crohn's“ sprengt die Band immer wieder die Grenzen ihres Sounds, um extrem virtuos mit Stimmungen und Texturen zu spielen.
Ólafur Arnalds
Ólafur Arnalds ist Isländer, Multi-Instrumentalist und mehr oder weniger Punk. Sagt Kolbeinn Þór Þorgeirsson, einer seiner Freunde und Bandkollege. Gemeinsam spielen sie in einer Hardcore-Band, schreibt Kolbeinn in Ólafurs Biografie. Und dabei ist das gerade mal die Spitze des Eisbergs.
Ólafur Arnalds ist noch jung. Gerade Anfang Zwanzig und für in Klassik ungeübte Ohren bereits ein ausgebildeter Konzertpianist und Arrangeur. Da ist die Liste ähnlich talentierter Pianisten innerhalb des Referenzkastens schnell durch. Vor allem, weil Arnalds im Gegensatz zu vielen anderen begabten Künstlern tatsächlich auch das Schreiben, das komponieren, das planerisch-konzeptionelle der Musik beherrscht. Sein Anfang April via Soulfood Distribution erscheinendes, erstes Album »Eulogy For Evolution« speist sich aus Intimität und Zurückhaltung, aus dem Spiel von Nähe und Distanz, der Harmonie zwischen Klavier, Violine und Cello.
Eight legs
Hundert Mal gehört und dann schafft es doch wieder eine rotzjunge Band aus dem nie gehörten englischen Örtchen Stratford-Upon-Avon to London’s Wood Green, dem Britpop mal wieder eine frische Note zu geben. Gerade mal eine Single und trotzdem schon mal eben ganz Europa und die halbe Welt durchreist. “Blood.Sweat.Tears“ heisst ihre erste Veröffentlichung in GAS am 24. August 2007 auf dem stilsicheren Britlabel Weekender Records (Dogs, The Bishops, Chikinki etc.)
Eingespielt wurde das Debüt bei Produzent John Fortis (Razorlight, Art Brut) in Londons Brick Lane. Lo-Fi produziert nartürlich, denn das ist der Sound der Stunde, der auch unheimlich gut zur Energie der Eight Legs passt. Vor kurzem haben die Jungs ihre Heimatstadt verlassen, um endlich ihren Traum vom Rock’n’Roll leben zu können. Obwohl die Vier nicht die erste Band von der Insel sind, die mit einem hitorientierten Songwriting, sauengen Röhren um die Beine und dem prägnanten Cockney-Akzent zu überzeugen wissen, sehen sie sich selbst nicht als Teil der Britpop-Szene. Sie hassen Vergleiche und nein, sie werden sicher nicht als Musikrevolutionäre in die Geschichte eingehen. ABER: sie unterhalten und lassen Beine zucken - was will Musik denn eigentlich mehr?