Eigentlich weiß keiner mehr, wie alles begann ... denn das System bringt manchmal durch seine Unwissenheit Dinge hervor, mit denen nicht einmal die Kritiker und Schwarzseher rechnen können. Vieles verliert sich wieder in den ungelesenen Annalen der Vergangenheit, anderes jedoch bäumt sich auf, dem Bürokratismus des Vergessens ein Schnäppchen zu schlagen und sich trotz aller Ratschläge einen Platz in der Geschichte zu suchen.
Aus diesem, ihnen selbst unbekanntem Grund, waren Thomas, René und Freddy, die schon länger zusammen gespielt haben, auf der Suche nach einem Sänger. So versuchten sie, ihrem kreativen Schaffen endlich ein Ziel zu geben und die Gewohnheitsleier wieder durch die E-Gitarre zu ersetzen. Durch diese Suche kamen Gregor, der Keyboarder und Juliane, die Saxophonistin zum MHW. Der Sänger selbst ließ jedoch noch ein paar Monate auf sich warten. Nach einigen Anläufen wurde klar, dass der tough-talk Frontmann und Freitagabendphilosoph André Einhaus das war, was sich die Band schon immer vorgestellt hat. Oder so was ähnliches. Und so ward es denn, was die Welt nicht wissen konnte und was trotzdem geschehen sollte. Nach der Flaute im Sommer kann das MHW mit Stolz einen Neuzugang präsentieren: Julian Baer. Merkt euch den Namen und prägt euch das Gesicht gut ein. Die zugehörige Stimme gibt´s im kommenden Jahr des Öfteren zu hören!
Will man das MHW in eine Schublade stecken ... braucht man einen großen Schrank. Denn Funkrock ist selten so schlicht und ergreifend wie hier, und noch seltener gibt es ihn mit deutschen Texten. Daß die Rechnung des MHW trotzdem aufgeht, liegt am harmonischen Zusammenspiel der erfahrenen Musiker, die sich nicht nur durch Zufall gefunden haben.
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