Das La Cáscara Salsa-Orquesta wurde 1995 von dem Perkussionisten Juan de Conga gegründet. Zuerst nur als Just for Fun-Projekt gedacht, hat sich die Band jedoch kontinuierlich weiter verbessert und musikalisch zur Salsa hin entwickelt. Durch einige Um- und Neubesetzungen kristallisierte sich im Laufe der Zeit eine ernstzunehmende Besetzung heraus. Den entscheidenden Kick aber gab die Einbeziehung von professionellen spanischsprachigen Sängern. Erst dadurch konnte ein entscheidendes Stilelement der Salsa - der Wechselgesang zwischen Chor und Sänger (Montuno) - in authentischer Weise gespielt werden. Desweiteren stieß mit dem Timbalesspieler und Arrangeur Don Cerebro ein kompetenter musikalischer Leiter zur Band. Nach einigen Monaten und viel harter Arbeit im Proberaum hatte sich bald ein eingespieltes Team etabliert, das selbstbewußt genug war, endlich live aufzutreten. Soweit die Geschichte. Mittlerweile steht die acht Mann starke Band, durch viele erfolgreiche Auftritte bestätigt, fest auf den Brettern der Salsa-Bühne. Die Musiker haben alle bereits langjährige Erfahrung in der Jazz-, Afro-, Latin- und Salsa-Szene gesammelt und in den verschiedensten Jazz- und Salsa-Gruppen mitgewirkt. Mit ihrem kubanischen Sänger, unterstützt von einem spritzigen Piano-Montuno, groovigem Bass, jazzigen Bläserriffs, mehrstimmigen Chor und einer pulsierenden Percussion-Section, entzündet La Cáscara ein Feuerwerk der Música Latina.
Repertoire
Der Schwerpunkt des Repertoires ist die Salsa dura, die in den 70er Jahren im "El Barrio", dem lateinamerikanischen Viertel in New York, aus kubanischen Son und Einflüssen des Bigbandjazz entstanden ist; mit fetzigen Hits wie Dos Jueyes, Bajo Con Tumbao, Bandolera, Mi Tierra oder Siento, um nur einige zu nennen. Spritziger Merengue, grooviger Cha-Cha und kubanischer Son runden das abwechslungsreiche Programm von La Cáscara ab.
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