CD Neuerscheinungen
LiamCurt - Chance, luck and fate

  • LiamCurt - Chance, luck and fate

    LiamCurt - Chance, luck and fate

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    LiamCurt - Chance, luck and fate

05. Oktober 2017

LiamCurt - Chance, luck and fate

»Chance, luck and fate«
VÖ: 05.10.2017
Label: Eigenvertrieb

Entstanden aus einem Solo-Projekt ist LiamCurt zur vierköpfigen Band gewachsen. Die aktuelle Besetzung besteht seit Sommer 2006 und hat sich voll und ganz auf akustischen Folk-Pop eingespielt. Während nach wie vor auf den Einsatz von E-Gitarren verzichtet wird, werden vereinzelt auch digitale Klänge in die ausschließlich eigenen Songs gemischt.

Aktuelle Besetzung:
Bert Birnfeld – Gesang, Gitarre
Thomas Haas – Gitarre, Keyboards
Julian Kirschner – Bass
Raphael Thies – Schlagzeug

LiamCurt auf CD:
2017: CHANCE, LUCK AND FATE
2011: SONGbooK
2008: TEATIME GENERATION
2006: that tells me all you need...

LiamCurt im Buch:
2013: SONGS & HOMES

LiamCurt „Chance, Luck & Fate“

„Chance, Luck & Fate“, das 4. Album des Sängers, Gitarristen und Songschreibers Bert Birnfeld und seiner Band LiamCurt, ist eine astreine Pionierarbeit. Denn wieviele Konzeptalben gibt es wohl, welche die Stadt Fürth zum Thema haben? Eben.

Dabei hegte der gebürtige Erlanger, wie er im aufwändig und liebevoll gestalteten Textheft gesteht, jede Menge „bornierte Vorurteile“ gegen seine heutige Heimat: Eine unscheinbare, graue Stadt, eher ein hässlicher Vorort von Nürnberg, abgetreten und verschmutzt wie der Kunstrasen, der lange Zeit den Fürther Hauptbahnhof verunzierte. Bis ihn das Leben (oder besser gesagt: die Liebe) genau dorthin verschlug.

Davon, wie ihn Fürth eines besseres belehrte, wie sich dem Musiker, Ehemann und Familienvater nach und nach der liebenswert unspektakuläre Charme der Stadt offenbarte, genauso wie von den emotionalen Momenten, die er heute mit Fürth verbindet, handeln diese 15 griffigen, melodieseligen Songs.

LiamCurt kleiden die Songs in ein lockeres Akustik-Folk-Pop-Gewand, das Platz genug hat für Ausflüge in Britpop-Gefilde, für eine Ska-Einlage oder auch mal einen lustigen Kirmeswalzer. Zur dichten, stimmigen Atmosphäre des Albums tragen zudem die Außenaufnahmen bei, die in den jeweiligen Lokalitäten eingefangen wurden und die Songs nahtlos miteinander verbinden. Eine gelungene, längst überfällige Hommage an eine verkannte Stadt!
   
Quelle: Peter Gruner (Musikjournalist)

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