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Subwave

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17. Oktober 2016

Subwave

Subwave sind sicherlich immer noch einer der meistunterschätzten Rock-Acts Deutschlands, obwohl man gar nicht abschätzen kann, wie viele Bands durch ihr außergewöhnliches Schaffen beeinflusst wurden. Wenn irgendjemand das Lied der unbekannten Helden des Rock’n’roll singen wird, dann gibt es keinen Zweifel: Subwave dürfen nicht unbesungen bleiben. Und kein Kritiker, der sein Geld wert ist, würde ihre gewichtige Rolle in der Musikgeschichte bezweifeln wollen. In mehr als zehn Jahren unterwegs auf der staubigen Straße zum Erfolg entstanden Meisterwerke mit Ewigkeitswert, die wohl erst von der Nachwelt richtig eingeschätzt werden können. Wir dachten, die Zeit ist reif für ein Tribute-Album einer der größten Bands ever and ever and ever.

Entstanden ist eine unbezahlbare Kollektion der Greatest Hits zusammengestellt aus den erfolgreichsten Singles, bestehend nur aus A-Seiten, in einer einzigartigen digital remasterten Auflage. Nachforschungen in den Archiven jeder Plattenfirma, mit der Subwave jemals zusammengearbeitet haben, haben echte Schätze bar jeder Vorstellungskraft zu Tage gefördert.  „Alle Bands wollen ständig den Rock’n’roll neu erfinden, wir schreiben stattdessen einfach gute Songs“, sagen Subwave selbst und wer mag hier nach dem Reinhören in das neue Album „A Tribute to...“ nicht zustimmen? Dass die Jungs verdammt gut sind, wussten Eingeweihte schon immer und nicht zuletzt seit der von Kai Wingenfelder zuletzt produzierten CD „Fast Forward“. Die Vorgängeralben wie das raubeinige „Kurt Cobain“ oder der Independent-Meilenstein „Reject“ stehen da nicht hinten an und brachten ihnen Geheimtippstatus auch im Ausland.

Aber sie können noch ein Pfund drauflegen. Die Songs auf „A Tribute to...“ rocken gewaltig nach vorne und bevor man es merkt, haben sich die Melodien schon in die Gehörgänge gekrallt, mit Mitsinggarantie, aber ohne Peinlichkeiten. „Wir müssen niemandem mehr etwas beweisen und wir brauchen uns auch nicht zu verbiegen, um irgendeinem Trend hinterherzulaufen“, meint Sänger und Gitarrist Sven. Und diese Unverkrampftheit hört man den Stücken auch deutlich an. Die Devise lautet wie eh und je: weniger ist mehr und ein guter Song braucht nicht mehr als Gitarre, Bass, Drums und die richtige Hookline.

Davon, dass dieses Konzept nicht nur auf Platte funktioniert, kann sich laut Subwave jeder am besten live überzeugen: „Wir stehen am liebsten auf der Bühne spielen nur Songs, bei denen wir selbst am meisten Spaß haben, das überträgt sich sofort aufs Publikum.“ Diesem Masterplan folgend absolvierten die Drei über 100 Shows allein während der letzten Tour. Airplay im deutschen Radio (u.a. BR3, Antenne, Delta, Jump), sowie in zahlreichen amerikanischen College-Radios und Veröffentlichungen auf Compilations in den Staaten zeigen, dass Subwave wissen, wie gute Musik gemacht wird. In den Worten der Kritik: „Holt euch diesen Sound, es muss gefallen!".

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