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A Blurred View

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    A Blurred View

04. Januar 2017

A Blurred View

Ein Ausbruch in die chaotische Harmonie. Ein Klingen in sich selbst um des Klingen Willen. Alles eine Situation. Alles ein Loslassen. Ein Aufbruch. Ein magnetisches Abstoßen von der gewohnten Illusion. Das Alte war nicht negativ und das neue wird nicht positiver sein. Ein Aufbrechen ohne klare Definition wohin. Kein Ziel. Aber nicht planlos. Es gibt kein hin zu Irgendwas. Es gibt nur ein weg von Allem. Dem Sehnen nach Divergenz. Das Bekleiden von Neuem. Es gibt keine Wertigkeit. Nichts ist besser. Nichts wird an Wert verliehen. Aber nicht weil man nicht kann sondern weil man nicht braucht. Alles will gleich sein. Aber nichts ist gleich. Das Anfühlen von Feuer in schmerzlosen Händen. Das Kühlen von Verbranntem. Alles schwingt. Alles will.

In jeder Pore glimmt die Spannung und die ungerichtete Fokusiertheit von A Blurred View. Eine puristisch-intensive Kulisse pocht euphorisch mit dem Drang nach vorne. Alles lodert. Nichts glimmt. Die zwei Nürnberger verdichten poetisch Kleinstes mit Größtem. Grunge dient dem Entkommen und dem Eintauchen gleichzeitig. Keine Parallele. Alles immer.

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